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Leitbild

LEITBILD des Netzwerk Friedenssteuer e.V.

Vision:
* Jede Bürgerin und jeder Bürger erkennt: Auch die Zahlung von Steuern in den Verteidigungshaushalt ist Kriegsdienst.
* Jede Bürgerin und jeder Bürger erhält die rechtliche Möglichkeit einer Entscheidung zwischen Verwendung seiner Steuern nur für zivile oder auch für militärische Zwecke.  

Unsere zentrale Erklärung:
„Ich trete für eine gesetzliche Regelung ein, nach der niemand gegen sein Gewissen gezwungen werden darf, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen. Stattdessen ist die Verwendung dieser Zahlungen für zivile Aufgaben sicherzustellen.“

Wer wir sind und was wir wollen:
Wir sind Menschen, die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, zwar den Waffen-dienst abzulehnen, aber Steuern für Militär, Rüstung und Krieg zu zahlen. Wir wollen das Recht bekommen, zwischen Zivilsteuer und Militärsteuer zu wählen. Für diese Wahlfreiheit haben wir gemeinsam mit Fachleuten ein Zivilsteuergesetz erarbeitet.

Wege:
- Bewusstseinsbildung durch Öffentlichkeitsarbeit in Form von Vorträgen, Tagungen und Publikationen
- Lobbyarbeit in Politik und Gesellschaft
- Dialog mit den Kirchen, damit diese sich öffentlich für die Einführung des Zivilsteuer-gesetzes einsetzen
  sowie Militärsteuerverweigernde in der gleichen Weise beraten und begleiten wie bei der Verweigerung
  des Waffendienstes
- Vernetzung mit anderen Basisbewegungen
- Beratung und Begleitung von Militärsteuerverweigernden bei Finanzämtern und Gerichten
- Diskussion juristischer Wege und Entwicklungen mit Fachkräften
- Zusammenarbeit mit Initiativen gleicher Zielsetzung in anderen Ländern sowie mit Conscience and Peace Tax International (CPTI).

Organisationsform:
Wir sind ein Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit. Der Verein beauftragt Arbeitsgruppen und Einzelne, an der Aufgabenumsetzung eigenverantwortlich mitzuwirken.
Wir sind überkonfessionell und weltanschaulich neutral organisiert und suchen Entscheidungen im Konsens.